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Samstag, 16. November 2019
Unsere Seele ist das Zentrum der Liebe und Freude
Mittwoch, 13. November 2019
Es ist an der Zeit, wieder zu träumen
Es ist an der Zeit, wieder zu träumen
Es gibt Songtexte, die sind quasi zeitlos, weil ihre Aussagekraft alles überdauert. Eines dieser zeitlosen Werke ist das Lied „Wovon sollen wir träumen?“- gesungen von Frida Gold. Es liegt Jahre zurück, als ich es zum ersten Mal hörte, wobei mir spontan der Gedanke kam: Ja, Frida Gold besingt auf eindrucksvolle Weise die Misere einer Welt, die die Gefahr in sich trägt, dass der Mensch sich selbst verliert. Ihren Erfahrungen nach wusste sie nicht mehr, wer sie eigentlich ist- fühlte eine innere Leere trotz aller erfüllten Wünsche……denn nichts und niemand im Außen konnte ihr das Gefühl des Daheimseins schenken……
Ich bin mittendrin und geb mich allem hin,
aber schaut man hinter die Kulissen-
dann fängt es immer so an, ich schlafe immer zu lang,
Krieg's nicht hin und fühl mich deshalb beschissen.
aber schaut man hinter die Kulissen-
dann fängt es immer so an, ich schlafe immer zu lang,
Krieg's nicht hin und fühl mich deshalb beschissen.
Ich erkenn' mich nicht in den Schaufensterscheiben,
entdecke nichts, was mir gefällt.
Ich brauch' die schönsten Kleider und die stärksten Männer
und eine Hand, die meine Hand für immer festhält.
Wovon sollen wir träumen-
so wie wir sind?
so wie wir sind?
Woran können wir glauben?
Wo führt das hin?
Was kommt und bleibt,
so wie wir sind?
Ich fühl' mich leer und die Nacht liegt schwer,
so schwer auf meinen Schultern.
All die Hoffnung, die war, ist schon lang nicht mehr da.
Schon wieder 'ne Nacht einfach vertan.
so schwer auf meinen Schultern.
All die Hoffnung, die war, ist schon lang nicht mehr da.
Schon wieder 'ne Nacht einfach vertan.
Ich hab gesucht und gesucht, in den hintersten Ecken
nach Augen, die mich interessieren.
Noch nie hat das geklappt, doch ich mag's nicht kapieren.
Wir lassen uns treiben durch die Clubs der Stadt,
durch fremde Hände und wir werden nicht satt.
Wir wachen dann auf bei jemand anderem Geliebten,
von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen.
durch fremde Hände und wir werden nicht satt.
Wir wachen dann auf bei jemand anderem Geliebten,
von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen.
Wir könn' nicht mehr atmen und vergessen zu essen.
Wir trinken zu viel, es bleibt 'n Spiel ohne Ziel.
Wir trinken zu viel, es bleibt 'n Spiel ohne Ziel.
Wann hört das auf?
Wann komm' wir hier raus?
Wovon sollen wir träumen?
Wo sind wir zuhaus'?
Wovon sollen wir träumen,
so wie wir sind?
Wovon sollen wir träumen?
Wo sind wir zuhaus'?
Wovon sollen wir träumen,
so wie wir sind?
Woran können wir glauben?
Wo führt das hin?
Was kommt und bleibt
so wie wir sind?
Ja, ich glaube, wenn man nach einem jahrzehntelangen
Aufenthalt in dieser Welt solch ein frustrierendes Fazit ziehen muss, dann
macht sich große Enttäuschung breit. Und doch dürfen wir froh sein, wenn uns
rechtzeitig die Augen geöffnet werden. Es ist nie zu spät, einen neuen Anfang zu
wagen und das Leben zu finden, das uns endlich den inneren Frieden beschert,
bzw. wieder träumen lässt.
Ich glaub nämlich, das sind wir uns selbst schuldig,
hinsichtlich der unumstößlichen Wahrheit, dass wir einzig und allein hier auf
Erden sind, um unsere individuelle Schönheit zu erfahren und zur vollen
Entfaltung zu bringen. Keiner hat uns jemals darauf hingewiesen und es wird
auch in Zukunft niemand dieses tun, weil sich Menschen mit einem gesunden
Selbstbewusstsein immer außerhalb der Masse bewegen werden. Allerdings gibt’s
eines zu bedenken: Das Leben wird so lange schmerzen, bis wir bereit sind,
unser natürliches Wesen zum Ausdruck zu bringen und uns so zu zeigen, wie wir
wirklich sind und fühlen.
Es gibt da einen Hinweis, den finde ich einfach genial!
Eine Frida Gold stellte sich nämlich mehrfach die Frage: Wo
sind wir eigentlich zu Hause? Ja, ich denke, wenn wir es schaffen, in uns selbst
das Licht zu entzünden, dann werden wir auch Heimat finden- Heimat in uns
selbst!
Wenn ich heute von dem Gefühl des inneren Friedens sprechen
darf, dann tue ich dies niemals, ohne mir vor Augen zu führen, wie lang es
dauerte, um dort hinzukommen. Ich musste mich, als der Mensch, der ich wirklich
bin, völlig neu erspüren und durfte
erkennen, was wirklich wahr ist!
Die schönsten Erkenntnisse sind allerdings folgende:
Angesichts dieser Wahrheiten wird mir bewusst, wie
deplaziert wir alle in dieser oberflächlichen Welt sind, denn widersprüchlicher
kann es ja gar nicht zugehen. Da gibt’s auch einen Grund: Die oberflächliche
Welt lehrt uns von jeher, mit dem Verstand unterwegs zu sein, doch in der Welt,
die mir gefällt, da spricht allein unser Herz! Da ist die Liebe zu Hause!
Frage: In welcher Welt geht es uns wohl besser?
Wir können von Glück reden, dass Gott in uns alle diese Spur
der Sehnsucht legte, denn würde es sie nicht geben- wir wüssten gar nicht, wie
tief wir lieben können- und das so richtig echt! Wir kommen doch ALLE aus der Liebe und wenn
wir uns Zeit unseres Lebens wundern, warum diese unstillbare Sehnsucht nicht
aufhört……..wir sehnen uns schlichtweg danach, diese Liebesfähigkeit zum
Ausdruck zu bringen! Unsere Seele braucht immer etwas, was sie lieben kann,
sonst ist sie todunglücklich und erkrankt an fehlender Sinnhaftigkeit.
So schrieb Wilhelm Busch:
Ganz schön krass, aber auch ganz schön offensichtlich, wenn
wir uns nach dem Sinn unseres Daseins fragen. Wir sind hier, um aus ganzer
Seele zu lieben und aus ganzer Seele geliebt zu werden. Punkt aus! Das erklärt
natürlich auch, warum eine Frida Gold nicht glücklich werden konnte! Sie lief
völlig falschen Zielen hinterher.
Doch es ist wie es ist:
Jede Wahrheit wird sich irgendwann durchsetzen, besonders
bei dem gegenwärtigen Wandel der Zeit, weil es uns zum ersten Mal vergönnt ist,
unsere innere Schönheit zu entdecken und zum Erblühen zu bringen. Und dann ist
es auch wieder an der Zeit, zu träumen…..
*Linda*
Sonntag, 10. November 2019
Hinter allem, was geschieht, steht die göttliche Absicht..
Als ich gerade die Überschrift verfasste, kam mir eines in
den Sinn: Wir sind wahrlich aufgefordert, in dieser sich verändernden Zeit in
anderen Dimensionen zu denken- viel weiter- viel tiefer, auch viel höher, weil unser Schöpfer ein großes Wort mitzureden hat.
Viel zu lang wurde
außer acht gelassen, dass er unsere Zeit wie auch unser Schicksal in seinen
Händen hält. Ohne ihn werden wir nichts vollbringen, für das es sich zu leben
lohnt. Ohne Gott gibt es keine tiefe Seelenfreude, keine immerwährende Erfüllung. Wir mühen uns in
eigener Regie ab, planen und planen, doch all die Mühen werden uns nichts einbringen, wenn wir Gott außen vorlassen.
Wahres Leben, das kann uns nur Gott schenken und wann immer
wir daran zweifeln…..wir brauchen uns nur anzuschauen, wohin uns ein gottloses
Leben brachte.
Mag sein, dass der Verfasser dieser Worte eine recht krasse
Formulierung benutzte- aber egal, es darf sein, denn das Gefühl der inneren Leere ist im Grunde das Schlimmste,
was einem Menschen widerfahren kann. Mit Sicherheit wünscht es sich keiner von
uns. Wir dürfen von Glück reden, dass jeder diese Spur der unstillbaren Sehnsucht
in sich trägt: die Sehnsucht des Herzens mit der Bitte, doch der Mensch zu
sein, der wir wirklich sind.
Es ist nämlich unmöglich, vor uns selbst wegzulaufen oder
etwas Anderes darzustellen, als wir sind. Denn das bedeutet Kampf gegen das
eigene Wesen, den wir niemals gewinnen werden. Ich habs über Jahre praktiziert,
so lang, bis ich mich total verlor. Den Menschen in meinem Umfeld wars egal,
weil ich „prima“ nach ihren Vorstellungen und Erwartungen funktionierte …….hab
meine Seele für ein bisschen Schulterklopfen, Zuwendung und Harmonie verraten!
Doch genau dieser Verrat löste eines Tages dermaßen große
Schuldgefühle und Frustration in mir aus, dass ich mir schwor: Nie wieder
lasse ich es soweit kommen! Heute gilt für mich: Von Würde und Selbstachtung
kann man gar nicht genug haben!
Allerdings war ich darauf angewiesen, dass Gott mir in der
tiefen Grube der Verzweiflung durch eine wunderbare Fügung seinen hilfreichen
Arm entgegenstreckte. Erst ab dem Zeitpunkt gings bergauf. Drum sag ich heute:
Aus eigener Kraft können wir uns nicht
aus der Misere erretten- dazu sind wir in den Maßstäben wie Gewohnheiten der
oberflächlichen Welt viel zu fest verankert. Es sei denn, wir haben eines Tages
alles bis oben hin satt und durchschauen diesen schlimmen Verrat an unseren
Seelen.
Es gibt nur einen hilfreichen Tipp: Wir müssen das Leben,
das wir planten loslassen, damit uns das Leben finden kann, das wirklich zu uns
gehört und dieses Leben orientiert sich allein an unseren Seelenbedürfnissen.
Da fand ich zum Beispiel eine Beschreibung der wahren
menschlichen Natur:
„Unsere wahre menschliche Natur ist das unschuldige freie
liebenswerte offene zärtliche sanfte neugierige lachende Kind, das sich nach
Wärme sehnt, verstanden werden und
angenommen sein will.“
Diese Worte sind Wohltat für meine Seele, weil mir wieder
einmal bewusst wird: Wir sind viel zu
erwachsen und vernünftig geworden. Die
schönsten Seiten an uns sind verkümmert. Wo treffen wir denn in dieser
Gesellschaft noch auf Menschen, die ihr kindliches sensibles, zärtliches,
sanftes, fröhliches, liebenswertes Wesen zum Ausdruck bringen? Kaum einer traut
sich doch, diese innere Schönheit zu zeigen, aus Angst, als schwach,
verweichlicht und nicht gesellschaftsfähig dazustehen!
Wenn ich richtig erahne, zielt die Bewegung des neuen Zeitalters darauf hin, dass wir so
erwachsenen Menschen wieder den Mut finden, Seiten von uns zu zeigen, die halt
nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen. Nichts Anderes liegt übrigens in
Gottes Bestreben. Könnten wir seine Stimme vernehmen, so würde er an uns alle
die eindringliche Frage richten: „MENSCH- in deinem natürlichen Sein, wo bist
du? Ich brauche DICH in deinem Licht und deiner Größe!“
Ist ja auch durchaus nachzuvollziehen, denn schließlich hat
er uns einst kreiert, damit wir in erster Linie unsere innere Schönheit erstrahlen
lassen! Jeder von uns hat so viel Leuchtpotential wie ein funkelnder Diamant
mitbekommen. Wir kommen aus der Liebe, um fähig zu sein, einander in Liebe zu
begegnen, so wie wir es als Kinder taten. Gott hat von jeher das menschliche
liebevolle Miteinander im Blick gehabt…..und musste dann mit ansehen, wie sehr
uns der Aufenthalt in der gängigen Welt immer mehr voneinander entfernte statt
zusammenzuführen.
Doch zum Glück sind diese Zeiten nun bald vorbei, weil Gott
auf seine stille und doch wirkungsvolle Weise eine Weltordnung schafft, die zur
Basis die Liebe hat. Und alles, was in unseren Begegnungen mit einer
liebevollen und wertschätzenden Haltung nicht im Einklang steht, wird keinen
Bestand mehr haben.
Allerdings bin ich der festen Überzeugung: Es
ging uns noch niemals besser als unter der göttlichen Führung, denn die ganze
Menschheit ruft im Grunde nach Liebe und Zuwendung. Da können wir uns gar
nichts wegreden. Jeder von uns sehnt sich nach Wärme, nach einem guten Wort,
nach Zugehörigkeit, Aufmerksamkeit und dem Gefühl, ohne jede Bedingung geliebt
zu werden.
Uns selber anzunehmen wie wir sind,
das ist die Wurzel der Liebe.
Von anderen angenommen zu werden, so wie wir sind,
das ist die Blüte der Liebe.
Jochen Mariss
Ja, wenn ich die vielen Gedanken der Menschen im
Sprücheforum lese, dann gewinne ich mehr und mehr die Überzeugung, dass die
Menschen auf einem guten Weg sind, sich
endlich wieder selbst aus ganzer Seele liebzuhaben und diese Hinwendung ist der
erste Schritt in eine neue Mitmenschlichkeit.
Lassen wir Gott einfach weiter wirken, er wird sein Werk
vollenden!
Denn Gott spricht und es geschieht!
*Linda*
Freitag, 8. November 2019
Der Schlüssel zum Glück
Der Schlüssel zum Glück
Ja, wo finden wir eigentlich diesen Schlüssel zum Glück? Vertrauen
wir den Richtungsweisern der oberflächlichen Welt, laufen wir in die
Irre. Wer glaubt, das immerwährende Glück wäre im materiellen Reichtum zu
finden, im Konsum, oder gar im Status,
der irrt. Aber weiter möchte ich das auch nicht ausdehnen, hab schon zu genüge
über diese Stolperfallen und Seifenblasen geschrieben.
Lieber konzentriere ich mich auf das einzig Wahre und führe
mir folgenden Ausspruch vor Augen:
Nun könnte man ja eigentlich schlussfolgern: Wir haben doch
alle ein liebendes Herz mitbekommen, dann sollte es doch ein Leichtes sein,
sich dieser Glücksschlüssel zu bedienen! Tja, vielleicht war das in frühester
Kindheit noch möglich, doch je erwachsener und sesshafter wir in dieser Welt wurden,
umso mehr ging auch unsere innere Herzenswärme verloren.
Ich erinnere mich zu gut an eine erschreckende Erkenntnis,
die ich vor Jahren gewann: Wann immer Menschen Haltungen wie Verständnis,
Mitgefühl, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Rücksichtnahme aufzeigten,
schien das eher für ein müdes mitleidiges Lächeln zu sorgen. Es war einfach nicht cool genug –
nicht gesellschaftsfähig, viel zu weich, sensibel und tuntenhaft!
Man gab auch mir sehr oft zu verstehen: Hey, du musst dich
groß machen- Hände in die Hüften- denn hier geht’s darum, sich rigoros das
dickste Stück vom Kuchen zu angeln! Schließlich ist sich jeder selbst der
Nächste! Und da machts auch nichts aus, wenn man mal ein bisschen lügt, betrügt
– das gehört dazu! Sonst kommt man ja nie auf einen grünen Zweig!
Nun wars aber bei mir so, dass sich alles gegen solch eine
Grundhaltung sperrte. Niemals wollte ich in so ein Fahrwasser geraten. Und was
geschah? Ich wurde zur Andersartigen, zur Außenseiterin degradiert……..doch ich
konnte gut damit leben, denn Selbsttreue war mir immer schon wichtiger als das
Mitlaufen in der Masse.
Ähnlich erging es wohl auch der Verfasserin folgender Worte:
Nun haben wir aber die Situation, dass gegenwärtig und
zukünftig so was wie ein neues Zeitalter eingeläutet wird und wir dürfen dabei
sein! Diese Epoche trägt ein völlig anderes Gewand als die vorherige, sämtliche
Prioritäten verschieben sich. Was einst wichtig und richtig erschien, wird
wertlos und was bis dahin müde belächelt wurde, bekommt den höchsten
Stellenwert. Plötzlich heißt es:
Mit Sicherheit stellt sich die Frage, wie so eine
gravierende Umwälzung überhaupt zustande kommen kann. Vielleicht ist es ratsam,
sich vor Augen zu führen, wer eigentlich über das ganze Erdreich herrscht. Es
sind nicht wir Menschen, es ist allein Gott, dem Himmel und Erde, sowie das
gesamte Schicksal der Menschen unterstehen. Wir sind allemal sein Eigentum. Wir
sind der formbare Tonklumpen in seiner Hand. Nur Gott entscheidet über Tod oder
Leben- unser tägliches Leben liegt in seiner Hand.
Wer sich etwas näher mit dem
Vorhaben Gottes auseinandersetzt, der erkennt unschwer, dass Gott von
jeher ein großes Ziel verfolgt: Seine Menschen sollen wieder zu einer Einheit
zusammenfinden und mit ihm in inniger Gemeinschaft leben. Es lässt mich zufrieden lächeln, wenn ich seine
Bemühungen erahne. Klar hat ein Gott der vollkommenen Liebe erkannt, dass seine
Menschen durch den Aufenthalt in der oberflächlichen Welt extrem von sich
selbst entfremdet wurden. Wie soll es auch anders sein bei den lieblosen Maßstäben und Vorgaben! Liebesfeindlicher-
gemeinschaftsfeindlicher – seelenfeindlicher geht’s ja gar nicht.
Wie sollen wir denn nicht verloren gehen
in unseren Wintern
und abgebrochenen Wegen?
Und wie in unseren
fensterlosen Mitten,
wo unter Staub und Kruste Schmerzen ruhen-
bestehen?
Gehe Gott zu dir selbst entgegen-
dann ruhe dich aus
und lasse dich finden.
Catrina Schneider
Da hat er sich halt gedacht: Ich schenke meinen Kindern ein
komplett neues Herz voller Liebe und dazu eine neue Gesinnung, damit sie
erkennen, was wirklich gut und wohltuend für ihre Seelen ist. Und ich nehme mal
an, dass die Außenseiterin von oben bereits mit diesem neuen Herzen
ausgestattet ist.
Es stellt sich übrigens die Frage, ob es uns Menschen nicht
generell viel besser geht, wenn wir alle Gottes neues Herz und die neue
Gesinnung in uns tragen? Ich gehe noch eins weiter und frage: Spüren wir
nicht gerade in stillen und
schmerzvollen Zeiten eine gewisse Sehnsucht nach einem anderen Leben, bzw. eine Sehnsucht nach dem Menschen, der wir
wirklich sind?
Man sagt ja nicht ohne Grund: Jeder von uns ist ein Leben
lang auf der Suche nach sich selbst.
Ich brauch da nicht weit zu denken, um mir vorzustellen, wie
gut es uns allen geht, wenn wir einander mit Herzenswärme begegnen- wenn es
gelingt, den anderen so anzunehmen und wertzuschätzen, wie er ist. Das selbe
Bedürfnis tragen wir doch auch in uns. Jeder möchte sich gehört, verstanden und
respektiert fühlen! Wer ist schon drauf raus, ständig im Streit zu leben, sich
gegenseitig das Leben zu erschweren? Ich denke, wir sollten uns stattdessen vor
Augen führen, dass wir zwar alle aus unterschiedlichem Holz geschnitzt sind,
aber dennoch alle dem selben göttlichen Wald angehören.
Und das Schöne ist: Aus der Liebe kommen wir und dorthin
kehren wir auch wieder zurück.
Gott hat uns schließlich nach seinem Bilde geschaffen. Es
war von jeher in seinem Sinne, dass wir mit ihm in Gemeinschaft leben und alle
an seinem großen Plan der Liebe mitarbeiten.
Es geht in diesem Leben nicht um uns – es geht auch nicht um
Macht, Reichtum oder Ansehen. In der Bibel gibt’s das schöne Bild vom
Weinstock. Wir Menschen sind die Reben, die irgendwann Frucht tragen werden-
jeder so, wie Gott es sich von jeher gedacht hat. Wann immer wir eine tiefe
Erfüllung im Leben suchen- wir werden sie nur dann finden, wenn wir der
göttlichen Bestimmung nachkommen. Mag sein, so mancher versucht erst seine
eigenen Lebenspläne umzusetzen, doch meiner Erfahrung nach wird nichts von
Erfüllung sprechen, wenn es außerhalb des göttlichen Planes liegt.
Hier fällt mir wieder der junge Mann ein, der des Geldes und
Ansehens wegen eine Banklehre absolvierte…..und nach einiger Zeit frustriert
ausstieg. Er fühlte genau- das wars nicht. Er wurde schließlich Sozialarbeiter
und vor allen Dingen ein glücklicher Mensch, der seiner Berufung gefolgt war.
Ja, er wurde eine dieser fruchtbaren Reben, weil er seine
einzigartigen Fähigkeiten, die Gott ihm geschenkt hatte, zum Wohle anderer
Menschen einsetzte. Im Grunde ist der Sinn und Werdegang unseres Lebens so
einfach zu verstehen:
Als göttlicher Same werden wir geboren, müssen wachsen und
reifen, um eines Tages die Frucht hervorzubringen, die dazu beitragen wird,
dass diese Welt ein bisschen friedlicher, heller und liebevoller wird.
*Linda*
Montag, 4. November 2019
Ein Leben ohne Gott ist bedeutungslos
Diese Frage nach dem Sinn unseres Lebens…..Ich nehme mal an,
dass sie auf der Rangliste der wichtigsten Lebensfragen ganz weit oben steht.
Irgendwann wird diese Frage für jeden aktuell. Auch ich habe über lange Zeit zig
Fachbücher zur Hand genommen, um diesem Sinn auf die Spur zu kommen, doch in
keiner Lektüre fand ich auch nur annähernd solche hinweisgebenden Aussagen wie
die folgenden.
Unschwer ist herauszulesen, dass die Einzigartigkeit eines
jeden Menschen einen extrem hohen Stellenwert zu haben scheint. Nein, es
scheint nicht nur so- es ist definitiv so, weil da ein Gott ist, der ganz
bewusst jedem Einzelnen eine unvergleichliche Identität verlieh. Wunderschön
bezeichnend finde ich die Feststellung:
Egal, ob wir uns in der oberflächlichen Welt qualifizieren,
bzw. ihren Idealvorstellungen gerecht werde….in Gottes Welt sind wir allemal
vollkommen, so wie wir sind. Hätte er uns anders gewollt- es wäre für ihn ein Leichtes
gewesen.
„Keiner ist wie du und genau das! ist deine Stärke!“
Diesen Satz sollten wir uns in großen Buchstaben an die Wand
schreiben, auf dem Spiegel hinterlassen, um uns jeden Tag aufs Neue unseren
unermesslichen Wert vor Augen zu führen. Da gibt’s nichts an uns zu verändern
und dieses Selbstbewusstsein dürfen wir getrost nach Außen tragen. Keiner von
uns ist jemals zu ersetzen, weil wir halt einmalig sind.
Übrigens war es für mich im Nachhinein nicht verwunderlich,
dass mir die Fachbücher keine Auskunft über den Sinn meines Hierseins geben
konnten, denn dort ging es immer noch nach gesellschaftlichen Richtlinien- ohne
Gott wohlgemerkt. Und solche Bücher erzählen einem höchstens, dass es
erstrebenswert sei, unermüdlich seinen Mann/ seine Frau zu stehen- sich groß
und wichtig zu machen, über Leistung, Aussehen und Perfektion zu definieren und
durch überhebliches Selbstbewusstsein mit Händen in den Hüften nur
so zu strotzen.
So haben wir es mit auf den Weg bekommen, um irgendwann im
Leben zu erfahren, dass diese Anweisungen hinfällig sind. und eine große Gefahr
in sich tragen. Wir gehen schlichtweg bei dem ganzen kräftezehrenden
Bühnenspektakel als der MENSCH, der wir sind, verloren. Und eines ist gewiss:
Niemand wird kommen und uns von dieser Bühne ziehen, wenn wir nicht das Glück
haben, eines Tages durch Krisen verschiedener Art eine andere Perspektive
einzunehmen.
Nach wie vor sind Krisenzeiten in meinen Augen ein großer
Segen. Wir brauchen sie, um uns ganz neu zu fokussieren, auch, um so die
Möglichkeit zu ergreifen, uns einen anderen Anker zu suchen. Wir brauchen
Probleme, Herausforderungen und negative Erfahrungen, um zu erspüren, was wir
eigentlich wirklich wollen.
Mein Fazit lautete nach extremer Schmerzerfahrung damals so:
Ich tu mir den ganzen Mist nicht mehr an! Das sind ja alles nur Lügen und das
kann doch nicht der Sinn von Leben sein!“
Wollen wir die Augen wirklich öffnen-
auch die Augen unseres Herzens
und uns selbst die Wahrheit
unseres Lebens zumuten?
Alles andere ist Selbstbetrug, mit dem wir uns selbst
entwürdigen.
Verfasser unbekannt
Nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass jeder Mensch in
der Stille ähnliche Gedanken und Zweifel hat, denn da ist eine tiefe Sehnsucht
in uns, die nach Erfüllung ruft. Doch in der gängigen Welt werden wir diese
Erfüllung nicht finden. Wir halten zwar permanent nach dem Glück Ausschau, aber
rennen im Grunde ständig ins Unglück. Keine Partnerschaft, keine 100 Freunde,
keine steile Karriere, kein Luxusleben, kein noch so dickes Bankkonto, keine schmucke Villa wird jemals die innere Leere in
uns beseitigen. Man hat es uns zwar so erzählt und tut es auch heute noch, aber
es wird sich an der Misere nichts ändern.
Wahre Zufriedenheit, die finden wir nur durch Gott und unser
Leben wird nur dann fruchtbar sein, wenn Gott seinen Segen dazu gibt. Ohne Gott
ist das Leben im Grunde bedeutungslos. Ohne ihn werden wir nichts vollbringen,
für das es sich zu leben lohnt.
Wir brauchen uns doch nur vor Augen zu führen, dass Gott die
ganze Schöpfung zusammenhält- dass er unser aller Schicksal in seinen Händen
trägt - dass er es ist, der uns jeden Tag aufs Neue unser Leben schenkt. Der
Mensch denkt, doch Gott lenkt. Wir sind abhängig von ihm und seinem Wohlwollen
und dazu noch sein Eigentum. Was sollen wir also ohne ihn zustande bringen
können?
Ja, vielleicht schaffen wir es, uns eine golden Nase zu verdienen,
uns des Ansehens der Menschen sicher zu sein, auf der Karriereleiter weit nach
oben zu kommen……..um dann am Ende des Lebens so nackt wie wir kamen auch wieder
zu gehen- innerlich total entleert. Und dann, was wollen wir Gott erzählen, wenn wir vor ihm stehen? Ich hatte
mal einen hohen Status, drei Autos in der Garage- hab jedes Jahr ne Kreuzfahrt
gemacht und Aktien angelegt!?????????????
Gott wird mit dieser Art von Reichtum nichts anfangen
können, denn ihm ist es viel wichtiger, dass wir ihm ein offenes Herz voller
Liebe überreichen. Mehr wünscht er sich gar nicht- doch er wird uns zusichern:
Du hast den Sinn deines Lebens erkannt und gelebt! Herzlich willkommen zu
Hause!
Ehrlich gesagt war ich maßlos enttäuscht, als ich eines
Tages diesen wahren Sinn erkannte. Wie viel Lebenszeit hatte ich in die
falschen Ziele investiert!! Immer gings nur um die Bewährung im Außen. Ich
hätte mal lieber in mich selbst investieren sollen, um mir ohne falschen Stolz
zu sagen: Ich bin das größte Geschenk, das ich mir machen kann und ich begreife
mich, so wie jeder andere Mensch auch, als eine einzigartige göttliche
Kreation- absolut perfekt bei aller Unperfektheit. Denn so bin ich von Gott
gewollt und das ist alles, was zählt.
Aber da kommt noch etwas hinzu! Diese Individualität, sie
hat ihren ganz besonderen Sinn, denn es geht darum, sie voll zum Ausdruck zu
bringen.
Mir gefällt das Bild:
Jeder Mensch ist ein Pinsel in der Hand des großen
Künstlers.
Der große Künstler Gott verfolgt einen großen Plan mit „seinen“
Menschen und möchte mit uns allen sein Kunstwerk von einer friedlichen
gerechten liebevollen Welt gestalten.
Und jeder hat darum eine ganz besondere Fähigkeit von ihm geschenkt bekommen,
die durch die Umsetzung zum Wohle anderer Menschen beitragen wird. Und das! ist
für mich der einzige Sinn meines Lebens! Alles dreht sich einzig und allein um
die Liebe!
Am Ende, da wird nämlich nur wichtig sein, wie tief und echt
wir liebten. Wilhelm Busch, der hat mal gesagt:
Wer will diese wohltuende Wahrheit jemals anzweifeln?
*Linda*
Sonntag, 3. November 2019
Das Leben erwartet uns
Das Leben erwartet uns….an neuen Ufern
Auf zu neuen Ufern, dein Leben erwartet dich!
Ja, ich denke, mit diesem Aufruf wird der Wandel der Zeit in
der Kürze auf den Punkt gebracht. Man kann sich die entsprechende
Aufbruchsituation wunderbar vorstellen! Wir packen unsere wichtigsten sieben
Sachen zusammen – sagen dem alten Leben ein Lebewohl, um zu neuen Ufern
aufzubrechen. Dort steht schon das neue Leben bereit, um uns mit weit
geöffneten Armen und einem strahlenden Lächeln zu begrüßen.
Halt- stopp- könnten
wir einwenden: Wie kann es denn noch ein anderes Leben geben? Schließlich hat
doch jeder nur das eine mitbekommen!
Oh nein, es gibt definitiv ein zweites Leben und das hat mit
dem alten rein gar nichts mehr gemeinsam. Es ist ein Leben, das von wahrer Liebe,
Geborgenheit, Zärtlichkeit, Wärme, Zufriedenheit, Leichtigkeit, Angenommensein
spricht- ein Leben, das ENDLICH unsere tiefsten menschlichen Sehnsüchte stillt
und das Gefühl von Daheimsein schenkt. Wie lange haben wir danach gesucht-
besonders in den Momenten der Stille, als uns immer und immer wieder bewusst
wurde: Das kann doch nicht alles hier auf Erden gewesen sein- da muss es doch
noch mehr geben!
Ja, es gibt so viel mehr zu erfahren, wenn wir uns trauen,
der leisen Stimme in uns zu folgen. Sie erzählt uns nämlich, wonach wir uns
wirklich sehnen.
Was sich so leicht liest, ist meiner persönlichen Erfahrung nach die größte
Herausforderung, der wir jemals begegnen. Wer lässt schon all das Vertraute und
Sichergeglaubte hinter sich, um das Risiko des Neuanfangs zu wagen? Ehrlich
gesagt, ich hätte mich damals auch nicht überwunden- wäre da nicht die
Situation der totalen Ausweglosigkeit gewesen! Bildlich gesehen saß ich in einem
der dunkelsten Löcher meines bisherigen Lebens- hatte gefühlt den Tod vor
Augen. Heute weiß ich, dass es genau so! weit kommen musste, um die Kraft und
den Mut aufzubringen, neue Schritte ins
Unbekannte zu wagen.
Bereut hab ich es allerdings bis heute nicht, weil diese
Reise mich zum ersten Mal mit meinen tiefen Sehnsüchten konfrontierte. Und ich
begriff eines: Wir werden niemals
glücklich, wenn wir es versäumen, die innere Welt in uns zu erschließen, um in allen Lebensbereichen nur noch das zu tun,
was unserer Seele ein Wohlgefühl verspricht.
Es ist nämlich unsere Seele, die sich nichts mehr wünscht,
als endlich den Ort zu finden, an dem sie sich daheim fühlen darf- ein Ort, an
dem sie sich geliebt und um ihrer selbst willen
verstanden fühlen darf.
Diese Erfahrung durften/ dürfen wir in dem alten Leben
leider niemals machen, weil es immer und immer wieder nur darum ging/ geht, den
Verstand dick und rund zu füttern. Und weil sich daran auch nichts mehr ändern
wird, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als nach einem neuen Leben Ausschau
zu halten.
Es ist so paradox! Eigentlich sind wir doch für die
Erfahrung der tiefen Seelenfreude geboren – so wars von Beginn an von Gott
vorgesehen.
Er wollte und will immer, dass es uns gut
geht- dass wir ein erfülltes Leben unser Eigen nennen- eines, das uns voller
Freude sagen lässt, wie schön es doch ist, auf dieser Welt zu sein.
Doch wenn dieser liebevolle Gott -der Beschützer unserer
Seelen- ständig außen vorgelassen wird,
kann das ja nichts werden. Es sei denn, wir sind unser altes vernunftbetontes
Leben irgendwann so was von leid, dass wir uns in unserer größten Not an Gott
wenden. Und dann wird er da sein und uns aufzeigen, welch wunderschönes
erfüllendes Leben auf uns wartet.So
traurig es auch ist, aber wir dürfen uns irgendwann vor Augen führen, dass das
leben , das wir lebten und für normal hielten, längst nicht das leben ist,
welches uns eigentlich zusteht. Vincent van Gogh hats mal so ausgedrückt:
Beziehe ich mich dieser Stelle auf unsere rein menschlichen Bedürfnisse, dann würde ich
sagen: Jeder von uns braucht aber gerade diesen Blumenduft im Leben, weil er
uns wahre Erfüllung schenkt. Gut, der Verstand gibt sich mit dem Normalen
zufrieden, aber unsere Seele sehnt sich nach weitaus mehr! Ihre Nahrung sind
schließlich die Momente der Freude und
davon braucht sie immens viel. Zudem möchte sie spüren, wie es sich anfühlt, aus
ganzer Seele zu lieben und geliebt zu werden. Sie braucht ein Herz, welches
versteht und einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommt und heilen kann. Leider
werden diese Wünsche in einer normalen Welt, in der der Verstand das Regiment
führt, kaum Beachtung finden.
Gott aber wird uns aufzeigen, was es heißt, ein Leben zu
führen, dass unsere tiefsten Seelensehnsüchte erfüllt. Und das Schöne ist: Wer
sich zu Gott hinwendet, darf auf seinen Schutz, seine Führung, seinen Segen und
seine Kraft vertrauen. Gott ist in der Lage, in einem Augenblick etwas zu
verändern, wozu wir 20 Jahre brauchen. Er kann auf übernatürliche Weise in unser Leben eingreifen
und Türen öffnen, zu denen uns der Schlüssel fehlt. Er ist halt ein Gott, der
Wunder tut- dem nichts so sehr am Herzen liegt, als uns glücklich und zufrieden
zu sehen.
Wir können ihn weder sehen, noch anfassen. Gott ist nicht zwar
nicht greifbar, aber spürbar, wenn er uns seine Zeichen sendet. Da ist dann auf
einmal einer dieser unerklärlichen Zufälle, die wir nicht einzuordnen wissen-
da treten „wie zufällig“ besondere
Menschen in unser Leben…..doch ich spreche schon lang nicht mehr von Zufällen,
sondern nenne sie göttliche, gut durchdachte Fügungen, die einen sehr tiefen
Sinn in sich tragen.
Was da so zwischen Himmel und Erde geschieht- wir können es
niemals einordnen. Ich weiß nur, dass Gottes Timing grandios ist. Alles wird
zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit den richtigen Menschen geschehen und
das Bemerkenswerte ist: Gott wirkt individuell, weil er genau weiß, was jeder
von uns für sein persönliches Glück benötigt. Er ist um jede Seele in der
gleichen Intensität bemüht.
Nur, diese göttliche Sorge ist nicht gleichbedeutend mit Schmerzfreiheit.
Ich würde aus persönlicher Erfahrung sagen, es muss phasenweise sogar weh tun,
weil der Weg in ein erfülltes Leben oft eines großen Umbruchs bedarf. Unsere
Denk- und Handlungsweise wird sich rigoros verändern. Krisen sind also nichts
Negatives, sondern willkommene Chancen, die helfen, uns auf das Wesentliche im
Leben zu besinnen, vor allen Dingen auf uns selbst. Ich für meine Person hielt
erst inne, als ich in der tiefen Grube der Ratlosigkeit saß. Erst da war ich
offen für die Veränderungen in meinem Leben.
Früher, da richtete ich mitten im Leid immer wieder die
Frage an Gott: „Warum, warum, warum?“ Heute weiß ich, was er darauf geantwortet
hätte: Der Schmerz muss sein…..damit DU! lebst, damit DU! lebst, damit DU!
lebst……...und endlich das! Leben führen kannst, das du dir immer erträumt hast.
Es gibt eine Erfahrung, hinter die ich zu jeder Zeit einen
dicken Punkt der Bestätigung setze. So schlecht es uns auch gehen mag auf dem
Weg in das neue Leben. Wir dürfen fest darauf vertrauen, dass Gott in jeder Sekunde
an unserer Seite ist. Auch wenn wir uns in Phasen der Trauer, Klagen,
Unzufriedenheit befinden- in welcher Lebenslage auch immer: Gott lässt uns
nicht allein. Er kann und darf uns den Schmerz nicht nehmen, aber er ist da und trägt uns still und leise auf seine Weise hindurch.
Wäre es anders- ich hätte mein Leben, das von Beginn an
durch Schmerz gekennzeichnet war, niemals überstanden. Nie und nimmer hätte ich
es aus eigener Kraft geschafft, den Weg bis hierhin zu gehen, hätte Gott mich
nicht unterstützt und durch die schlimmsten Phasen getragen.
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
Da antwortete er:
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
Margaret Fishback Powers
*Linda*
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