Samstag, 16. November 2019

Unsere Seele ist das Zentrum der Liebe und Freude








Vergiss es nie:

Dass Du lebst,
war keine eigene Idee,
und dass Du atmest,
kein Entschluss von Dir.

Vergiss es nie:

Dass Du lebst,
war eines anderen Idee,
und dass Du atmest,
sein Geschenk an Dich.

Vergiss es nie:

Niemand denkt und fühlt
und handelt so wie Du,
und niemand lächelt so,
wie Du’s grad tust.
Vergiss es nie:
Niemand sieht den Himmel
ganz genau wie Du,
und niemand hat je,
was Du weisst, gewusst.

Vergiss es nie:

Dein Gesicht
hat niemand sonst
auf dieser Welt,
und solche Augen
hast alleine Du.

Vergiss es nie:

Du bist reich, egal,
ob mit, ob ohne Geld,
denn Du kannst leben!
Niemand lebt wie Du.

Du bist gewollt,
kein Kind des Zufalls
keine Laune der Natur,
ganz egal,
ob Du Dein Lebenslied
in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes,
ein genialer noch dazu.
Du bist Du.

(Jürgen Werth)






Es gibt Texte, die erheben von ganz allein den Anspruch, dass sie immer und wieder gelesen werden, so wie die Worte von Jürgen Werth. Sie sind dermaßen zeitnah, weil es aktuell und auch in Zukunft darum gehen wird, dass der einzelne Mensch sich wieder ganz neu in seiner einzigartigen Schönheit begreifen und vor allen Dingen auch annehmen darf.

Über Jahrzehnte erlagen wir dem Irrtum, nicht mehr als ein funktionierendes Rädchen im Getriebe zu sein, doch für diese Unwahrheit haben wir den hohen Preis der Selbstverleugnung bezahlt. Wir vergaßen, wer wir wirklich sind, bastelten uns irgendein Selbstbild nach den Vorstellungen des Umfeldes zusammen, das mit unserer wahren Natur nichts zu tun hatte. 





Ich bezeichne es gern als das künstlich erschaffene Ich, weil so klar wird, was wir da eigentlich für eine viel zu lange Zeit für gut und richtig hielten. Und ein künstliches Ich, das mit unserer wahren Natur nichts gemein hat, muss ja unwillkürlich krank machen. Wer kann schon etwas leben, was er gar nicht ist? Das ist reine Selbstsabotage, doch diese Zeit ruft uns extrem dazu auf, endlich wieder in unsere wahre Größe zurückzufinden und JA zu sagen zu dem MENSCHEN, der wir wirklich sind.

Jürgen Werth hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:

Im Grunde sollten wir glücklich, dankbar und stolz sein angesichts unserer Einzigartigkeit, weil niemand auf der Welt so fühlt, denkt und handelt wie wir.




Ich fand einen schönen Hinweis:

Sprich mit deinen Kindern,
als wenn sie die weisesten, gütigsten, schönsten
und wundervollsten Menschen der Erde sind.
Denn das, was sie über sich glauben, ist,
was sie später werden.


Unschwer ist hier herauszulesen, welch große Wirkung die Worte und Haltungen unserer Erzieher aufs ganze Leben hatten. Was sahen sie in uns? Sahen sie wirklich unsere innere Schönheit und Einzigartigkeit? Wurden wir dazu ermuntert, immer „nur“ uns selbst zu leben, bzw. niemals verbiegen zu lassen? Auf keinen Fall, ich habs jedenfalls nicht so erleben dürfen. Unsere Erziehung, ob in der Schule, im Elternhaus oder sonstwo war eine Hinführung zur Massentauglichkeit. So begriffen wir recht schnell: Wollen wir wissen, wie wertvoll, liebenswert und toll wir sind, dann ist es wichtig, dass Andere ein positives Urteil über uns abgeben.




Ein Verrat unserer Seele war der Preis für diese Anpassung  in einer Phase der kindlichen Abhängigkeit. Man muss es sich mal vorstellen: Wir mussten unsere Seele verschließen, unsere wahren Gefühle, Gedanken und Haltungen verbergen- um so ein bisschen Liebe, Anerkennung und Zuwendung zu erhalten. Sie gaben uns auf alles die Antworten, bevor wir überhaupt die Fragen stellten. Aber hat man uns jemals kundgetan, dass eine verschlossene Seele niemals in der Lage sein wird, ehrlich zu lieben? Die Seele ist das Zentrum von Liebe und Freude.Wir wurden um die höchste und wertvollste Erfahrung betrogen: aus ganzer Seele zu lieben und geliebt zu werden.



Ich führe mir gerade vor Augen, was da geschah! Wir machten unseren Selbstwert einzig und allein von den Reaktionen anderer abhängig! Und dann diese Kriterien! Worum gings da in erster Linie? Bist du auch leistungsstark, perfekt, attraktiv, vermögend, beliebt genug, um mithalten zu können- um dir ein anerkennendes Schulterklopfen zu verdienen? Wen hat schon unsere innere Schönheit interessiert?

Ich denke, wir können alle mehr als froh sein, dass nun ein neues Zeitalter anbricht, welches einen eindringlichen Aufruf an uns alle richtet: Wir dürfen uns unsere Seelen wieder zurückholen, was auch mit einschließt, dass wir zum ersten Mal unsere innere Schönheit ganz bewusst zum Erblühen bringen. Denn, es ist, wie es ist: Die Sehnsucht nach unserem wahren Wesen wird niemals aufhören.

„Entdecke, dass Zerbrechlichkeit Stärke ist
und Verletzlichkeit Nähe schafft.
Niemand kann schöner sein,
als wenn er sein sensibles
authentisches Wesen zum Ausdruck bringt.“



Das ist die Wahrheit der neuen Zeit, die gelebt werden möchte!




„Dein Leben ist ein Kunstwerk im Werden,
das nur du erschaffen kannst.
Niemand lebt so in deiner Haut wie du-
niemand kennt deinen Mut-
niemand spürt deine Begrenzungen-
niemand spürt deine Ängste wie du-
in stillen Stunden,
wenn sich das Gewicht der Welt auf dich legt.“

Von unbekannt


Wir sind nämlich nicht hier auf Erden, um seelenlos oder lieblos herumzulaufen. So wars von Gott niemals gedacht. Stattdessen sollten wir uns immer und immer wieder vor Augen führen:

„Du bist ein Gedanke Gottes,
ein genialer noch dazu.
Du bist Du.“

Gott hat uns einzeln bei unserem Namen gerufen, weil er für JEDEN  von Anfang an einen individuell abgestimmten Lebensplan bereithielt/ bereithält. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie enttäuscht er war, als er erkannte, was die Einflüsse der oberflächlichen Welt mit uns machten. Seine Kinder, die er mit ganz viel Liebesfähigkeit und Individualität  ausgestattet hatte, wurden plötzlich zu identitätslosen lieblosen Massenwesen. Verschwunden war das Bewusstsein, einzigartig zu sein- verschwunden war auch das sensible  liebevolle herzliche Wesen- dem Kinde so ähnlich. Unterm Strich könnte man sagen: Wir erteilten unserem Schöpfer- wenn auch unbewusst und notgedrungen- eine knallharte Absage an seine Schöpferkraft.

Doch Gott ist nun mal ein Gott der vollkommenen Liebe – ist der treue Hirte, der um das Wohl seiner verirrten Schäfchen besorgt ist und sich ganz fest vorgenommen hat, uns nicht als Waisen in dieser kalten unmenschlichen herzlosen Welt zurückzulassen. Mit weit geöffneten Armen und einem Herz voller Liebe wartet er auf unsere Rückkehr zu ihm.

Neulich las ich eine kurze Zeile, die lautete:

„Ein wanderndes Herz kehrt nach Hause zurück.“

Anders vermag ich den tiefen Sinn unserer Lebensreise nicht zu deuten, denn da ist eine unstillbare Sehnsucht – eine Sehnsucht, die uns dort hinzieht, wo wir wirklich zu Hause sind: in die Gemeinschaft mit Gott. Und dieses Sehnen bezieht sich nicht etwa nur auf die Zeit nach dem Tode- nein- schon im jetzigen Leben ist es möglich, in die Gemeinschaft mit Gott zu treten.

Aus persönlicher Erfahrung darf ich sagen: Sobald wir Gott und seinen Willen in die Mitte unseres Denkens und Handelns  setzen, wird sich alles verändern. Gott ist nämlich in der Lage, unsere Seele zu heilen, uns unsere wahre Identität wiederzugeben, uns von unseren lästigen Kindheitsfesseln zu befreien, unsere zerbrochenen Herzen zu heilen…und wir wissen zum ersten Mal im Leben, was es bedeutet, wirklich frei zu sein und einen tiefen inneren Frieden zu verspüren.

Warum das so ist? Hier führe ich mir nur zu gern die Worte von Jesus vor Augen, der umgesetzt von sich sagte:

„Ich bin der einzige Weg- ich bin die einzige Wahrheit und ich bin das Leben! “

Alle anderen Wege und Wahrheiten sind irreführend……..sie lassen uns höchstens überleben, aber niemals in Fülle leben. Jesus kam extra auf diese Erde, damit ein jeder von uns ein Leben im Überfluss hat. Unsere Lebensqualität ist ihm enorm wichtig. Ohne Frage, der Weg ist sehr schmal und gewiss nicht so bequem wie der, den wir bisher gingen. Doch er ist der Weg überhaupt, um ein glückliches Leben zu führen. Klar, wir müssen der oberflächlichen Welt mit ihren Maßstäben den Rücken kehren, weil ihre Maßstäbe nicht mit denen Gottes vereinbar sind. 





Für Gott steht die Liebe im Mittelpunkt: die gesunde wertschätzende Liebe zu uns selbst- die bedingungslose Liebe zu unseren Mitmenschen- die Liebe zu allem, was er erschaffen hat. Da geht’s nicht mehr um die Devise: Wie angle ich mir im Konkurrenzkampf das dickste Stück vom Kuchen! Oh nein, bei Gott wird ehrlichen Herzens geteilt und die Basis jeder Handlung heißt Respekt vor der Würde eines jeden Menschen- egal, woher er kommt, was er kann oder nicht kann- was er besitzt oder nicht besitzt. 





Ich überleg gerade so: Im Grunde kann uns doch gar nichts Besseres widerfahren, denn in Gottes Welt darf sich jeder so zeigen, wie er ist und sich jederzeit sagen: Ich bin genug! Ich bin gottgewollt mit all meinen Schwächen, Ängsten, Ecken und Kanten, Unsicherheiten, Unvollkommenheiten, Zweifeln. Gott hat jeden von uns als sein individuelles Kunstwerk erschaffen und möchte niemals, dass wir uns anders geben, als wir sind. Gott findet uns zu jeder Zeit wunderschön und einzigartig! Was interessiert uns da noch das Urteil der Welt, wenn Gott doch voll hinter uns steht? Warum also Menschenfurcht, wenn es doch viel ratsamer ist, sich voll und ganz auf Gottes Betrachtungsweise zu beziehen?

Eines ist der oberflächlichen Welt mit ihrer Gier nach Ansehen, Geld, Macht und Fortschritt nämlich nicht bewusst. Ein jeder ist hier auf Erden nur auf der Durchreise und im Vergleich zu dem, was da zeitlich gesehen auf uns wartet, ist dieses Leben ein Windhauch. Gott hat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt, was nichts Anderes heißt, als dass wir irgendwann ALLE vor diesem allmächtigen Gott stehen werden, um Rechenschaft über unser Leben abzulegen. Und wenn ich richtig erahne, dann wird Gott einzig und allein unser Liebespotential interessieren.

Bringen wir ihm dann unser Herz voller Liebe von unserer Erdenreise mit?

*Linda*

















Mittwoch, 13. November 2019

Es ist an der Zeit, wieder zu träumen



Es ist an der Zeit, wieder zu träumen

 

 

 

 

Es gibt Songtexte, die sind quasi zeitlos, weil ihre Aussagekraft alles überdauert. Eines dieser zeitlosen Werke ist das Lied  „Wovon sollen wir träumen?“- gesungen von Frida Gold. Es liegt Jahre zurück, als ich es zum ersten Mal hörte, wobei mir spontan der Gedanke kam: Ja, Frida Gold besingt auf eindrucksvolle Weise die Misere einer Welt, die die Gefahr in sich trägt, dass der Mensch sich selbst verliert. Ihren Erfahrungen nach wusste sie nicht mehr, wer sie eigentlich ist- fühlte eine innere Leere trotz aller erfüllten Wünsche……denn nichts und niemand im Außen konnte ihr das Gefühl des Daheimseins schenken……

 

Ich bin mittendrin und geb mich allem hin,
aber schaut man hinter die Kulissen-
dann fängt es immer so an, ich schlafe immer zu lang,
Krieg's nicht hin und fühl mich deshalb beschissen.


Ich erkenn' mich nicht in den Schaufensterscheiben,
entdecke nichts, was mir gefällt.
Ich brauch' die schönsten Kleider und die stärksten Männer
und eine Hand, die meine Hand für immer festhält.


Wovon sollen wir träumen-
so wie wir sind?

Woran können wir glauben?
Wo führt das hin?

Was kommt und bleibt,
so wie wir sind?


Ich fühl' mich leer und die Nacht liegt schwer,
so schwer auf meinen Schultern.
All die Hoffnung, die war, ist schon lang nicht mehr da.
Schon wieder 'ne Nacht einfach vertan.

Ich hab gesucht und gesucht, in den hintersten Ecken
nach Augen, die mich interessieren.
Noch nie hat das geklappt, doch ich mag's nicht kapieren.


Wir lassen uns treiben durch die Clubs der Stadt,
durch fremde Hände und wir werden nicht satt.
Wir wachen dann auf bei jemand anderem Geliebten,
von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen.
Wir könn' nicht mehr atmen und vergessen zu essen.
Wir trinken zu viel, es bleibt 'n Spiel ohne Ziel.

Wann hört das auf?
Wann komm' wir hier raus?
Wovon sollen wir träumen?
Wo sind wir zuhaus'?
Wovon sollen wir träumen,
so wie wir sind?

Woran können wir glauben?
Wo führt das hin?
Was kommt und bleibt
so wie wir sind?

Ja, ich glaube, wenn man nach einem jahrzehntelangen Aufenthalt in dieser Welt solch ein frustrierendes Fazit ziehen muss, dann macht sich große Enttäuschung breit. Und doch dürfen wir froh sein, wenn uns rechtzeitig die Augen geöffnet werden. Es ist nie zu spät, einen neuen Anfang zu wagen und das Leben zu finden, das uns endlich den inneren Frieden beschert, bzw.  wieder träumen lässt.





Ich glaub nämlich, das sind wir uns selbst schuldig, hinsichtlich der unumstößlichen Wahrheit, dass wir einzig und allein hier auf Erden sind, um unsere individuelle Schönheit zu erfahren und zur vollen Entfaltung zu bringen. Keiner hat uns jemals darauf hingewiesen und es wird auch in Zukunft niemand dieses tun, weil sich Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein immer außerhalb der Masse bewegen werden. Allerdings gibt’s eines zu bedenken: Das Leben wird so lange schmerzen, bis wir bereit sind, unser natürliches Wesen zum Ausdruck zu bringen und uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind und fühlen.




Es gibt da einen Hinweis, den finde ich einfach genial!





 

Eine Frida Gold stellte sich nämlich mehrfach die Frage: Wo sind wir eigentlich zu Hause? Ja, ich denke, wenn wir es schaffen, in uns selbst das Licht zu entzünden, dann werden wir auch Heimat finden- Heimat in uns selbst!

Wenn ich heute von dem Gefühl des inneren Friedens sprechen darf, dann tue ich dies niemals, ohne mir vor Augen zu führen, wie lang es dauerte, um dort hinzukommen. Ich musste mich, als der Mensch, der ich wirklich bin, völlig neu  erspüren und durfte erkennen, was wirklich wahr ist!











Die schönsten Erkenntnisse sind allerdings folgende:






Angesichts dieser Wahrheiten wird mir bewusst, wie deplaziert wir alle in dieser oberflächlichen Welt sind, denn widersprüchlicher kann es ja gar nicht zugehen. Da gibt’s auch einen Grund: Die oberflächliche Welt lehrt uns von jeher, mit dem Verstand unterwegs zu sein, doch in der Welt, die mir gefällt, da spricht allein unser Herz! Da ist die Liebe zu Hause!

Frage: In welcher Welt geht es uns wohl besser?

Wir können von Glück reden, dass Gott in uns alle diese Spur der Sehnsucht legte, denn würde es sie nicht geben- wir wüssten gar nicht, wie tief wir lieben können- und das so richtig echt!  Wir kommen doch ALLE aus der Liebe und wenn wir uns Zeit unseres Lebens wundern, warum diese unstillbare Sehnsucht nicht aufhört……..wir sehnen uns schlichtweg danach, diese Liebesfähigkeit zum Ausdruck zu bringen! Unsere Seele braucht immer etwas, was sie lieben kann, sonst ist sie todunglücklich und erkrankt an fehlender Sinnhaftigkeit.

So schrieb Wilhelm Busch:






Ganz schön krass, aber auch ganz schön offensichtlich, wenn wir uns nach dem Sinn unseres Daseins fragen. Wir sind hier, um aus ganzer Seele zu lieben und aus ganzer Seele geliebt zu werden. Punkt aus! Das erklärt natürlich auch, warum eine Frida Gold nicht glücklich werden konnte! Sie lief völlig falschen Zielen hinterher.



Doch es ist wie es ist:

Jede Wahrheit wird sich irgendwann durchsetzen, besonders bei dem gegenwärtigen Wandel der Zeit, weil es uns zum ersten Mal vergönnt ist, unsere innere Schönheit zu entdecken und zum Erblühen zu bringen. Und dann ist es auch wieder an der Zeit, zu träumen…..

*Linda*

Sonntag, 10. November 2019

Hinter allem, was geschieht, steht die göttliche Absicht..








Als ich gerade die Überschrift verfasste, kam mir eines in den Sinn: Wir sind wahrlich aufgefordert, in dieser sich verändernden Zeit in anderen Dimensionen zu denken- viel weiter- viel tiefer,  auch viel höher, weil unser Schöpfer ein  großes Wort mitzureden hat. 

Viel zu lang wurde außer acht gelassen, dass er unsere Zeit wie auch unser Schicksal in seinen Händen hält. Ohne ihn werden wir nichts vollbringen, für das es sich zu leben lohnt. Ohne Gott gibt es keine tiefe Seelenfreude, keine  immerwährende Erfüllung. Wir mühen uns in eigener Regie ab, planen und planen, doch all die Mühen werden uns nichts  einbringen, wenn wir Gott außen vorlassen.

Wahres Leben, das kann uns nur Gott schenken und wann immer wir daran zweifeln…..wir brauchen uns nur anzuschauen, wohin uns ein gottloses Leben brachte.











Mag sein, dass der Verfasser dieser Worte eine recht krasse Formulierung benutzte- aber egal, es darf sein, denn das Gefühl der  inneren Leere ist im Grunde das Schlimmste, was einem Menschen widerfahren kann. Mit Sicherheit wünscht es sich keiner von uns. Wir dürfen von Glück reden, dass jeder diese Spur der unstillbaren Sehnsucht in sich trägt: die Sehnsucht des Herzens mit der Bitte, doch der Mensch zu sein, der wir wirklich sind.


Es ist nämlich unmöglich, vor uns selbst wegzulaufen oder etwas Anderes darzustellen, als wir sind. Denn das bedeutet Kampf gegen das eigene Wesen, den wir niemals gewinnen werden. Ich habs über Jahre praktiziert, so lang, bis ich mich total verlor. Den Menschen in meinem Umfeld wars egal, weil ich „prima“ nach ihren Vorstellungen und Erwartungen funktionierte …….hab meine Seele für ein bisschen Schulterklopfen, Zuwendung und Harmonie verraten! 




Doch genau dieser Verrat löste eines Tages dermaßen große Schuldgefühle  und Frustration  in mir aus, dass ich mir schwor: Nie wieder lasse ich es soweit kommen! Heute gilt für mich: Von Würde und Selbstachtung kann man gar nicht genug haben!

Allerdings war ich darauf angewiesen, dass Gott mir in der tiefen Grube der Verzweiflung durch eine wunderbare Fügung seinen hilfreichen Arm entgegenstreckte. Erst ab dem Zeitpunkt gings bergauf. Drum sag ich heute: Aus eigener Kraft  können wir uns nicht aus der Misere erretten- dazu sind wir in den Maßstäben wie Gewohnheiten   der oberflächlichen Welt viel zu fest verankert. Es sei denn, wir haben eines Tages alles bis oben hin satt und durchschauen diesen schlimmen Verrat an unseren Seelen.




Es gibt nur einen hilfreichen Tipp: Wir müssen das Leben, das wir planten loslassen, damit uns das Leben finden kann, das wirklich zu uns gehört und dieses Leben orientiert sich allein an unseren Seelenbedürfnissen.



 Da fand ich zum Beispiel eine Beschreibung der wahren menschlichen Natur:

„Unsere wahre menschliche Natur ist das unschuldige freie liebenswerte offene zärtliche sanfte neugierige lachende Kind, das sich nach Wärme sehnt, verstanden werden  und angenommen sein will.“

Diese Worte sind Wohltat für meine Seele, weil mir wieder einmal bewusst wird: Wir sind  viel zu erwachsen und vernünftig  geworden. Die schönsten Seiten an uns sind verkümmert. Wo treffen wir denn in dieser Gesellschaft noch auf Menschen, die ihr kindliches sensibles, zärtliches, sanftes, fröhliches, liebenswertes Wesen zum Ausdruck bringen? Kaum einer traut sich doch, diese innere Schönheit zu zeigen, aus Angst, als schwach, verweichlicht und nicht gesellschaftsfähig dazustehen! 





Wenn ich richtig erahne, zielt die Bewegung des neuen  Zeitalters darauf hin, dass wir so erwachsenen Menschen wieder den Mut finden, Seiten von uns zu zeigen, die halt nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen. Nichts Anderes liegt übrigens in Gottes Bestreben. Könnten wir seine Stimme vernehmen, so würde er an uns alle die eindringliche Frage richten: „MENSCH- in deinem natürlichen Sein, wo bist du? Ich brauche DICH in deinem Licht und deiner Größe!“

Ist ja auch durchaus nachzuvollziehen, denn schließlich hat er uns einst kreiert, damit wir in erster Linie unsere innere Schönheit erstrahlen lassen! Jeder von uns hat so viel Leuchtpotential wie ein funkelnder Diamant mitbekommen. Wir kommen aus der Liebe, um fähig zu sein, einander in Liebe zu begegnen, so wie wir es als Kinder taten. Gott hat von jeher das menschliche liebevolle Miteinander im Blick gehabt…..und musste dann mit ansehen, wie sehr uns der Aufenthalt in der gängigen Welt immer mehr voneinander entfernte statt zusammenzuführen.






Doch zum Glück sind diese Zeiten nun bald vorbei, weil Gott auf seine stille und doch wirkungsvolle Weise eine Weltordnung schafft, die zur Basis die Liebe hat. Und alles, was in unseren Begegnungen mit einer liebevollen und wertschätzenden Haltung nicht im Einklang steht, wird keinen Bestand mehr haben.


Allerdings bin ich der festen Überzeugung:   Es ging uns noch niemals besser als unter der göttlichen Führung, denn die ganze Menschheit ruft im Grunde nach Liebe und Zuwendung. Da können wir uns gar nichts wegreden. Jeder von uns sehnt sich nach Wärme, nach einem guten Wort, nach Zugehörigkeit, Aufmerksamkeit und dem Gefühl, ohne jede Bedingung geliebt zu werden.



Uns selber anzunehmen wie wir sind,
das ist die Wurzel der Liebe.

Von anderen angenommen zu werden, so wie wir sind,
das ist die Blüte der Liebe.

Jochen Mariss

Ja, wenn ich die vielen Gedanken der Menschen im Sprücheforum lese, dann gewinne ich mehr und mehr die Überzeugung, dass die Menschen  auf einem guten Weg sind, sich endlich wieder selbst aus ganzer Seele liebzuhaben und diese Hinwendung ist der erste Schritt in eine neue Mitmenschlichkeit.






Lassen wir Gott einfach weiter wirken, er wird sein Werk vollenden! 

Denn Gott spricht und es geschieht!


*Linda*

Freitag, 8. November 2019

Der Schlüssel zum Glück







Der Schlüssel zum Glück

Ja, wo finden wir eigentlich diesen Schlüssel zum Glück? Vertrauen wir den Richtungsweisern der oberflächlichen Welt, laufen wir  in  die Irre. Wer glaubt, das immerwährende Glück wäre im materiellen Reichtum zu finden, im Konsum,  oder gar im Status, der irrt. Aber weiter möchte ich das auch nicht ausdehnen, hab schon zu genüge über diese Stolperfallen und Seifenblasen geschrieben.

Lieber konzentriere ich mich auf das einzig Wahre und führe mir folgenden Ausspruch vor Augen:





Nun könnte man ja eigentlich schlussfolgern: Wir haben doch alle ein liebendes Herz mitbekommen, dann sollte es doch ein Leichtes sein, sich dieser Glücksschlüssel zu bedienen! Tja, vielleicht war das in frühester Kindheit noch möglich, doch je erwachsener und sesshafter wir in dieser Welt wurden, umso mehr ging auch unsere innere Herzenswärme verloren.

Ich erinnere mich zu gut an eine erschreckende Erkenntnis, die ich vor Jahren gewann: Wann immer Menschen Haltungen wie Verständnis, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Rücksichtnahme aufzeigten, schien das eher für ein müdes mitleidiges Lächeln  zu sorgen. Es war einfach nicht cool genug – nicht gesellschaftsfähig, viel zu weich, sensibel und tuntenhaft!



Man gab auch mir sehr oft zu verstehen: Hey, du musst dich groß machen- Hände in die Hüften- denn hier geht’s darum, sich rigoros das dickste Stück vom Kuchen zu angeln! Schließlich ist sich jeder selbst der Nächste! Und da machts auch nichts aus, wenn man mal ein bisschen lügt, betrügt – das gehört dazu! Sonst kommt man ja nie auf einen grünen Zweig!

Nun wars aber bei mir so, dass sich alles gegen solch eine Grundhaltung sperrte. Niemals wollte ich in so ein Fahrwasser geraten. Und was geschah? Ich wurde zur Andersartigen, zur Außenseiterin degradiert……..doch ich konnte gut damit leben, denn Selbsttreue war mir immer schon wichtiger als das Mitlaufen in der Masse.

Ähnlich erging es wohl auch der Verfasserin folgender Worte:








Nun haben wir aber die Situation, dass gegenwärtig und zukünftig so was wie ein neues Zeitalter eingeläutet wird und wir dürfen dabei sein! Diese Epoche trägt ein völlig anderes Gewand als die vorherige, sämtliche Prioritäten verschieben sich. Was einst wichtig und richtig erschien, wird wertlos und was bis dahin müde belächelt wurde, bekommt den höchsten Stellenwert.  Plötzlich heißt es:








Mit Sicherheit stellt sich die Frage, wie so eine gravierende Umwälzung überhaupt zustande kommen kann. Vielleicht ist es ratsam, sich vor Augen zu führen, wer eigentlich über das ganze Erdreich herrscht. Es sind nicht wir Menschen, es ist allein Gott, dem Himmel und Erde, sowie das gesamte Schicksal der Menschen unterstehen. Wir sind allemal sein Eigentum. Wir sind der formbare Tonklumpen in seiner Hand. Nur Gott entscheidet über Tod oder Leben- unser tägliches Leben liegt in seiner Hand.

Wer sich etwas näher mit dem  Vorhaben Gottes auseinandersetzt, der erkennt unschwer, dass Gott von jeher ein großes Ziel verfolgt: Seine Menschen sollen wieder zu einer Einheit zusammenfinden und mit ihm in inniger Gemeinschaft leben. Es lässt  mich zufrieden lächeln, wenn ich seine Bemühungen erahne. Klar hat ein Gott der vollkommenen Liebe erkannt, dass seine Menschen durch den Aufenthalt in der oberflächlichen Welt extrem von sich selbst entfremdet wurden. Wie soll es auch anders sein bei den lieblosen  Maßstäben und Vorgaben! Liebesfeindlicher- gemeinschaftsfeindlicher – seelenfeindlicher geht’s ja gar nicht.


Wie sollen wir denn nicht verloren gehen
in unseren Wintern
und abgebrochenen Wegen?

Und wie in unseren
fensterlosen Mitten,
wo unter Staub und Kruste Schmerzen ruhen-
bestehen?

Gehe Gott zu dir selbst entgegen-
dann ruhe dich aus
und lasse dich finden.

Catrina Schneider





Da hat er sich halt gedacht: Ich schenke meinen Kindern ein komplett neues Herz voller Liebe und dazu eine neue Gesinnung, damit sie erkennen, was wirklich gut und wohltuend für ihre Seelen ist. Und ich nehme mal an, dass die Außenseiterin von oben bereits mit diesem neuen Herzen ausgestattet ist.



Es stellt sich übrigens die Frage, ob es uns Menschen nicht generell viel besser geht, wenn wir alle Gottes neues Herz und die neue Gesinnung in uns tragen? Ich gehe noch eins weiter und frage: Spüren wir nicht  gerade in stillen und schmerzvollen Zeiten eine gewisse Sehnsucht nach einem anderen Leben, bzw.  eine Sehnsucht nach dem Menschen, der wir wirklich sind?

Man sagt ja nicht ohne Grund: Jeder von uns ist ein Leben lang auf der Suche nach sich selbst.






Ich brauch da nicht weit zu denken, um mir vorzustellen, wie gut es uns allen geht, wenn wir einander mit Herzenswärme begegnen- wenn es gelingt, den anderen so anzunehmen und wertzuschätzen, wie er ist. Das selbe Bedürfnis tragen wir doch auch in uns. Jeder möchte sich gehört, verstanden und respektiert fühlen! Wer ist schon drauf raus, ständig im Streit zu leben, sich gegenseitig das Leben zu erschweren? Ich denke, wir sollten uns stattdessen vor Augen führen, dass wir zwar alle aus unterschiedlichem Holz geschnitzt sind, aber dennoch alle dem selben göttlichen Wald angehören.  

Und das Schöne ist: Aus der Liebe kommen wir und dorthin kehren wir auch wieder zurück.

Gott hat uns schließlich nach seinem Bilde geschaffen. Es war von jeher in seinem Sinne, dass wir mit ihm in Gemeinschaft leben und alle an seinem großen Plan der Liebe mitarbeiten.







Es geht in diesem Leben nicht um uns – es geht auch nicht um Macht, Reichtum oder Ansehen. In der Bibel gibt’s das schöne Bild vom Weinstock. Wir Menschen sind die Reben, die irgendwann Frucht tragen werden- jeder so, wie Gott es sich von jeher gedacht hat. Wann immer wir eine tiefe Erfüllung im Leben suchen- wir werden sie nur dann finden, wenn wir der göttlichen Bestimmung nachkommen. Mag sein, so mancher versucht erst seine eigenen Lebenspläne umzusetzen, doch meiner Erfahrung nach wird nichts von Erfüllung sprechen, wenn es außerhalb des göttlichen Planes liegt.

Hier fällt mir wieder der junge Mann ein, der des Geldes und Ansehens wegen eine Banklehre absolvierte…..und nach einiger Zeit frustriert ausstieg. Er fühlte genau- das wars nicht. Er wurde schließlich Sozialarbeiter und vor allen Dingen ein glücklicher Mensch, der seiner Berufung gefolgt war.

Ja, er wurde eine dieser fruchtbaren Reben, weil er seine einzigartigen Fähigkeiten, die Gott ihm geschenkt hatte, zum Wohle anderer Menschen einsetzte. Im Grunde ist der Sinn und Werdegang unseres Lebens so einfach zu verstehen:

Als göttlicher Same werden wir geboren, müssen wachsen und reifen, um eines Tages die Frucht hervorzubringen, die dazu beitragen wird, dass diese Welt ein bisschen friedlicher, heller und liebevoller wird.

*Linda*

Montag, 4. November 2019

Ein Leben ohne Gott ist bedeutungslos









Diese Frage nach dem Sinn unseres Lebens…..Ich nehme mal an, dass sie auf der Rangliste der wichtigsten Lebensfragen ganz weit oben steht. Irgendwann wird diese Frage für jeden aktuell. Auch ich habe über lange Zeit zig Fachbücher zur Hand genommen, um diesem Sinn auf die Spur zu kommen, doch in keiner Lektüre fand ich auch nur annähernd solche hinweisgebenden Aussagen wie die folgenden.























Unschwer ist herauszulesen, dass die Einzigartigkeit eines jeden Menschen einen extrem hohen Stellenwert zu haben scheint. Nein, es scheint nicht nur so- es ist definitiv so, weil da ein Gott ist, der ganz bewusst jedem Einzelnen eine unvergleichliche Identität verlieh. Wunderschön bezeichnend finde ich die Feststellung:

Egal, ob wir uns in der oberflächlichen Welt qualifizieren, bzw. ihren Idealvorstellungen gerecht werde….in Gottes Welt sind wir allemal vollkommen, so wie wir sind. Hätte er uns  anders gewollt- es wäre für ihn ein Leichtes gewesen.

„Keiner ist wie du und genau das! ist deine Stärke!“

Diesen Satz sollten wir uns in großen Buchstaben an die Wand schreiben, auf dem Spiegel hinterlassen, um uns jeden Tag aufs Neue unseren unermesslichen Wert vor Augen zu führen. Da gibt’s nichts an uns zu verändern und dieses Selbstbewusstsein dürfen wir getrost nach Außen tragen. Keiner von uns ist jemals zu ersetzen, weil wir halt einmalig sind.

Übrigens war es für mich im Nachhinein nicht verwunderlich, dass mir die Fachbücher keine Auskunft über den Sinn meines Hierseins geben konnten, denn dort ging es immer noch nach gesellschaftlichen Richtlinien- ohne Gott wohlgemerkt. Und solche Bücher erzählen einem höchstens, dass es erstrebenswert sei, unermüdlich seinen Mann/ seine Frau zu stehen- sich groß und wichtig zu machen, über Leistung, Aussehen und Perfektion zu definieren und durch  überhebliches  Selbstbewusstsein mit Händen in den Hüften nur so zu strotzen.

So haben wir es mit auf den Weg bekommen, um irgendwann im Leben zu erfahren, dass diese Anweisungen hinfällig sind. und eine große Gefahr in sich tragen. Wir gehen schlichtweg bei dem ganzen kräftezehrenden Bühnenspektakel als der MENSCH, der wir sind, verloren. Und eines ist gewiss: Niemand wird kommen und uns von dieser Bühne ziehen, wenn wir nicht das Glück haben, eines Tages durch Krisen verschiedener Art eine andere Perspektive einzunehmen.

Nach wie vor sind Krisenzeiten in meinen Augen ein großer Segen. Wir brauchen sie, um uns ganz neu zu fokussieren, auch, um so die Möglichkeit zu ergreifen, uns einen anderen Anker zu suchen. Wir brauchen Probleme, Herausforderungen und negative Erfahrungen, um zu erspüren, was wir eigentlich wirklich wollen.

Mein Fazit lautete nach extremer Schmerzerfahrung damals so: Ich tu mir den ganzen Mist nicht mehr an! Das sind ja alles nur Lügen und das kann doch nicht der Sinn von Leben sein!“

Wollen wir die Augen wirklich öffnen-
auch die Augen unseres Herzens
und uns selbst die Wahrheit
unseres Lebens zumuten?
Alles andere ist Selbstbetrug, mit dem wir uns selbst entwürdigen.

Verfasser unbekannt




Nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass jeder Mensch in der Stille ähnliche Gedanken und Zweifel hat, denn da ist eine tiefe Sehnsucht in uns, die nach Erfüllung ruft. Doch in der gängigen Welt werden wir diese Erfüllung nicht finden. Wir halten zwar permanent nach dem Glück Ausschau, aber rennen im Grunde ständig ins Unglück. Keine Partnerschaft, keine 100 Freunde, keine steile Karriere, kein Luxusleben, kein noch so dickes Bankkonto, keine  schmucke Villa wird jemals die innere Leere in uns beseitigen. Man hat es uns zwar so erzählt und tut es auch heute noch, aber es wird sich an der Misere nichts ändern.

Wahre Zufriedenheit, die finden wir nur durch Gott und unser Leben wird nur dann fruchtbar sein, wenn Gott seinen Segen dazu gibt. Ohne Gott ist das Leben im Grunde bedeutungslos. Ohne ihn werden wir nichts vollbringen, für das es sich zu leben lohnt.


Wir brauchen uns doch nur vor Augen zu führen, dass Gott die ganze Schöpfung zusammenhält- dass er unser aller Schicksal in seinen Händen trägt - dass er es ist, der uns jeden Tag aufs Neue unser Leben schenkt. Der Mensch denkt, doch Gott lenkt. Wir sind abhängig von ihm und seinem Wohlwollen und dazu noch sein Eigentum. Was sollen wir also ohne ihn zustande bringen können?







Ja, vielleicht schaffen wir es, uns eine golden Nase zu verdienen, uns des Ansehens der Menschen sicher zu sein, auf der Karriereleiter weit nach oben zu kommen……..um dann am Ende des Lebens so nackt wie wir kamen auch wieder zu gehen- innerlich total entleert. Und dann, was wollen wir Gott  erzählen, wenn wir vor ihm stehen? Ich hatte mal einen hohen Status, drei Autos in der Garage- hab jedes Jahr ne Kreuzfahrt gemacht und Aktien angelegt!?????????????

Gott wird mit dieser Art von Reichtum nichts anfangen können, denn ihm ist es viel wichtiger, dass wir ihm ein offenes Herz voller Liebe überreichen. Mehr wünscht er sich gar nicht- doch er wird uns zusichern: Du hast den Sinn deines Lebens erkannt und gelebt! Herzlich willkommen zu Hause!








Ehrlich gesagt war ich maßlos enttäuscht, als ich eines Tages diesen wahren Sinn erkannte. Wie viel Lebenszeit hatte ich in die falschen Ziele investiert!! Immer gings nur um die Bewährung im Außen. Ich hätte mal lieber in mich selbst investieren sollen, um mir ohne falschen Stolz zu sagen: Ich bin das größte Geschenk, das ich mir machen kann und ich begreife mich, so wie jeder andere Mensch auch, als eine einzigartige göttliche Kreation- absolut perfekt bei aller Unperfektheit. Denn so bin ich von Gott gewollt und das ist alles, was zählt.

Aber da kommt noch etwas hinzu! Diese Individualität, sie hat ihren ganz besonderen Sinn, denn es geht darum, sie voll zum Ausdruck zu bringen.

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Jeder Mensch ist ein Pinsel in der Hand des großen Künstlers.

Der große Künstler Gott verfolgt einen großen Plan mit „seinen“ Menschen und möchte mit uns allen sein Kunstwerk von einer friedlichen gerechten liebevollen  Welt gestalten. Und jeder hat darum eine ganz besondere Fähigkeit von ihm geschenkt bekommen, die durch die Umsetzung zum Wohle anderer Menschen beitragen wird. Und das! ist für mich der einzige Sinn meines Lebens! Alles dreht sich einzig und allein um die Liebe!

Am Ende, da wird nämlich nur wichtig sein, wie tief und echt wir liebten. Wilhelm Busch, der hat mal gesagt:





Wer will diese wohltuende Wahrheit jemals anzweifeln?


*Linda*

Sonntag, 3. November 2019

Das Leben erwartet uns





Das Leben erwartet uns….an neuen Ufern




Auf zu neuen Ufern, dein Leben erwartet dich!

Ja, ich denke, mit diesem Aufruf wird der Wandel der Zeit in der Kürze auf den Punkt gebracht. Man kann sich die entsprechende Aufbruchsituation wunderbar vorstellen! Wir packen unsere wichtigsten sieben Sachen zusammen – sagen dem alten Leben ein Lebewohl, um zu neuen Ufern aufzubrechen. Dort steht schon das neue Leben bereit, um uns mit weit geöffneten Armen und einem strahlenden Lächeln zu begrüßen.

 Halt- stopp- könnten wir einwenden: Wie kann es denn noch ein anderes Leben geben? Schließlich hat doch jeder nur das eine mitbekommen!

Oh nein, es gibt definitiv ein zweites Leben und das hat mit dem alten rein gar nichts mehr gemeinsam. Es ist ein Leben, das von wahrer Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Wärme, Zufriedenheit, Leichtigkeit, Angenommensein spricht- ein Leben, das ENDLICH unsere tiefsten menschlichen Sehnsüchte stillt und das Gefühl von Daheimsein schenkt. Wie lange haben wir danach gesucht- besonders in den Momenten der Stille, als uns immer und immer wieder bewusst wurde: Das kann doch nicht alles hier auf Erden gewesen sein- da muss es doch noch mehr geben!

Ja, es gibt so viel mehr zu erfahren, wenn wir uns trauen, der leisen Stimme in uns zu folgen. Sie erzählt uns nämlich, wonach wir uns wirklich sehnen.






Was sich so leicht liest, ist  meiner persönlichen Erfahrung nach die größte Herausforderung, der wir jemals begegnen. Wer lässt schon all das Vertraute und Sichergeglaubte hinter sich, um das Risiko des Neuanfangs zu wagen? Ehrlich gesagt, ich hätte mich damals auch nicht überwunden- wäre da nicht die Situation der totalen Ausweglosigkeit gewesen! Bildlich gesehen saß ich in einem der dunkelsten Löcher meines bisherigen Lebens- hatte gefühlt den Tod vor Augen. Heute weiß ich, dass es genau so! weit kommen musste, um die Kraft und den Mut aufzubringen,  neue Schritte ins Unbekannte zu wagen.

Bereut hab ich es allerdings bis heute nicht, weil diese Reise mich zum ersten Mal mit meinen tiefen Sehnsüchten konfrontierte. Und ich begriff eines:  Wir werden niemals glücklich, wenn wir es versäumen, die innere Welt in uns zu erschließen, um  in allen Lebensbereichen nur noch das zu tun, was unserer Seele ein Wohlgefühl verspricht.

Es ist nämlich unsere Seele, die sich nichts mehr wünscht, als endlich den Ort zu finden, an dem sie sich daheim fühlen darf- ein Ort, an dem sie sich geliebt und um ihrer selbst willen  verstanden fühlen darf.


Diese Erfahrung durften/ dürfen wir in dem alten Leben leider niemals machen, weil es immer und immer wieder nur darum ging/ geht, den Verstand dick und rund zu füttern. Und weil sich daran auch nichts mehr ändern wird, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als nach einem neuen Leben Ausschau zu halten.



Es ist so paradox! Eigentlich sind wir doch für die Erfahrung der tiefen Seelenfreude geboren – so wars von Beginn an von Gott vorgesehen.

  Er wollte und will immer, dass es uns gut geht- dass wir ein erfülltes Leben unser Eigen nennen- eines, das uns voller Freude sagen lässt, wie schön es doch ist, auf dieser Welt zu sein.

Doch wenn dieser liebevolle Gott -der Beschützer unserer Seelen-  ständig außen vorgelassen wird, kann das ja nichts werden. Es sei denn, wir sind unser altes vernunftbetontes Leben irgendwann so was von leid, dass wir uns in unserer größten Not an Gott wenden. Und dann wird er da sein und uns aufzeigen, welch wunderschönes erfüllendes Leben  auf uns wartet.So traurig es auch ist, aber wir dürfen uns irgendwann vor Augen führen, dass das leben , das wir lebten und für normal hielten, längst nicht das leben ist, welches uns eigentlich zusteht. Vincent van Gogh hats mal so ausgedrückt:





Beziehe ich mich dieser Stelle auf unsere rein  menschlichen Bedürfnisse, dann würde ich sagen: Jeder von uns braucht aber gerade diesen Blumenduft im Leben, weil er uns wahre Erfüllung schenkt. Gut, der Verstand gibt sich mit dem Normalen zufrieden, aber unsere Seele sehnt sich nach weitaus mehr! Ihre Nahrung sind schließlich die Momente der  Freude und davon braucht sie immens viel. Zudem möchte sie spüren, wie es sich anfühlt, aus ganzer Seele zu lieben und geliebt zu werden. Sie braucht ein Herz, welches versteht und einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommt und heilen kann. Leider werden diese Wünsche in einer normalen Welt, in der der Verstand das Regiment führt, kaum Beachtung finden.


Gott aber wird uns aufzeigen, was es heißt, ein Leben zu führen, dass unsere tiefsten Seelensehnsüchte erfüllt. Und das Schöne ist: Wer sich zu Gott hinwendet, darf auf seinen Schutz, seine Führung, seinen Segen und seine Kraft vertrauen. Gott ist in der Lage, in einem Augenblick etwas zu verändern, wozu wir 20 Jahre brauchen. Er kann auf  übernatürliche Weise in unser Leben eingreifen und Türen öffnen, zu denen uns der Schlüssel fehlt. Er ist halt ein Gott, der Wunder tut- dem nichts so sehr am Herzen liegt, als uns glücklich und zufrieden zu sehen.





Wir können ihn weder sehen, noch anfassen. Gott ist nicht zwar nicht greifbar, aber spürbar, wenn er uns seine Zeichen sendet. Da ist dann auf einmal einer dieser unerklärlichen Zufälle, die wir nicht einzuordnen wissen- da treten „wie zufällig“  besondere Menschen in unser Leben…..doch ich spreche schon lang nicht mehr von Zufällen, sondern nenne sie göttliche, gut durchdachte Fügungen, die einen sehr tiefen Sinn in sich tragen.


Was da so zwischen Himmel und Erde geschieht- wir können es niemals einordnen. Ich weiß nur, dass Gottes Timing grandios ist. Alles wird zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit den richtigen Menschen geschehen und das Bemerkenswerte ist: Gott wirkt individuell, weil er genau weiß, was jeder von uns für sein persönliches Glück benötigt. Er ist um jede Seele in der gleichen Intensität bemüht.

Nur, diese göttliche Sorge ist nicht gleichbedeutend mit Schmerzfreiheit. Ich würde aus persönlicher Erfahrung sagen, es muss phasenweise sogar weh tun, weil der Weg in ein erfülltes Leben oft eines großen Umbruchs bedarf. Unsere Denk- und Handlungsweise wird sich rigoros verändern. Krisen sind also nichts Negatives, sondern willkommene Chancen, die helfen, uns auf das Wesentliche im Leben zu besinnen, vor allen Dingen auf uns selbst. Ich für meine Person hielt erst inne, als ich in der tiefen Grube der Ratlosigkeit saß. Erst da war ich offen für die Veränderungen in meinem Leben.

Früher, da richtete ich mitten im Leid immer wieder die Frage an Gott: „Warum, warum, warum?“ Heute weiß ich, was er darauf geantwortet hätte: Der Schmerz muss sein…..damit DU! lebst, damit DU! lebst, damit DU! lebst……...und endlich das! Leben führen kannst, das du dir immer erträumt hast.

Es gibt eine Erfahrung, hinter die ich zu jeder Zeit einen dicken Punkt der Bestätigung setze. So schlecht es uns auch gehen mag auf dem Weg in das neue Leben. Wir dürfen fest darauf vertrauen, dass Gott in jeder Sekunde an unserer Seite ist. Auch wenn wir uns in Phasen der Trauer, Klagen, Unzufriedenheit befinden- in welcher Lebenslage auch immer: Gott lässt uns nicht allein. Er kann und darf uns den Schmerz nicht nehmen, aber er ist da  und trägt uns still und leise auf seine Weise hindurch.

Wäre es anders- ich hätte mein Leben, das von Beginn an durch Schmerz gekennzeichnet war, niemals überstanden. Nie und nimmer hätte ich es aus eigener Kraft geschafft, den Weg bis hierhin zu gehen, hätte Gott mich nicht unterstützt und durch die schlimmsten Phasen getragen.


"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:

"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Margaret Fishback Powers

*Linda*